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Finanzen und Haushaltswesen

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Steuersätze für Grund- und Gewerbesteuer

Mittwoch, 25. Januar 2017 um 07:02 Uhr

Warum erhöht auch die Gemeinde Kalbach die Steuerhebesätze?

Die Gemeindevertretung hat in ihrer Sitzung am 13.12.2016 mehrheitlich beschlossen, dass die Hebesätze für die Grundsteuer A und die Grundsteuer B in zwei Jahresschritten erhöht werden. Die Gewerbesteuer wird sofort auf die Nivellierungshebesätze des Landes Hessen angepasst.

Die Hebesätze betragen zum 01.01.2017:

Grundsteuer A = 295 %
Grundsteuer B = 295 %
Gewerbesteuer = 357 %

Mit unseren für die Grundsteuern A und B seit 1973 unveränderten Hebesätzen 220 % und 310 % für die Gewerbesteuer lagen wir zusammen mit den Gemeinden Neuhof und Dipperz deutlich unter dem Durchschnitt der Kommunen, sowohl auf Landes- als auch auf Kreisebene.

Aus der Vergleichs-Tabelle wird dies deutlich.

Ein wichtiger Grund für die Erhöhung war die Änderung des Kommunalen Finanzausgleiches (KFA) ab 2016. Aufgrund einer Klage der Stadt Alsfeld war das Land Hessen nach einem Urteil des Staatsgerichtshofes Hessen gezwungen den KFA neu zu ordnen. Das Land hat dies also zum letztmöglichen Zeitpunkt realisiert. Dabei wurden vom Land die sogenannten „Nivellierungssätze" für die Realsteuern deutlich angehoben. Für die Grundsteuer A auf 332 %, die Grundsteuer B auf 365 % und die Gewerbesteuer auf 357 %.

Im KFA werden Jahr für Jahr Finanzen der verschiedenen staatlichen Ebenen ausgeglichen. Dabei wird auch die Steuerkraft der Gemeinden berücksichtigt.

Mit der Einführung der neuen Nivellierungssätze werden den Gemeinden Steuereinnahmen auf dieser Basis unterstellt. Wenn wir bei den bisherigen Steuersätzen verblieben wären, würden uns vom Land trotzdem Einnahmen in Höhe der neuen Nivellierungssätze unterstellt, die maßgeblich für die Berechnung der Schlüsselzuweisung und der Festsetzung der Kreis- und Schulumlage sind.

Die Anhebung der Grundsteuer soll in zwei Schritten erfolgen, um unsere Bürger nicht in einem Jahr voll mit der Erhöhung zu belasten. Erst nach dem zweiten Schritt erfüllen wir die Vorgaben des Landes Hessen zum Kommunalen Finanzausgleich 2016 und liegen mit den Gemeinden Künzell, Eichenzell und Dipperz immer noch im unteren Bereich, wie der Tabelle zu entnehmen ist.

Im ersten Schritt (im Jahr 2017) wird die Grundsteuer A und B auf den Hebesatz von 295 % angehoben. Dies bedeutet für die Durchschnittsfamilie mit einem Grundsteuermessbetrag von 100,01 EUR eine Erhöhung pro Jahr um 75,00 EUR (6,25 EUR monatlich). Im zweiten Schritt im Jahr 2018 soll die Angleichung auf die Nivellierungshebesätze des Landes vollzogen werden. Für die Grundsteuer A auf 332 %, eine Erhöhung von 37,01 EUR im Jahr oder 3,08 EUR im Monat. Für die Grundsteuer B auf 365 %, eine weitere Anhebung um 70,01 EUR im Jahr oder 5,83 EUR im Monat.

Hätte die Gemeinde Kalbach die Steuerhebesätze nicht angepasst, so wäre im Ergebnishaushalt 2017 voraussichtlich ein Defizit von 223.900,00 EUR entstanden. Durch die Anpassung konnten wir nun ein positives Ergebnis in Höhe von rund 84.000,00 EUR in 2017 ausweisen.

Die Mehreinnahmen der Grundsteuer A decken sich nun nahezu mit den erhöhten Aufwendungen für die Feldwege und Seitengräben in allen Ortsteilen, während die Grundsteuer B für die Instandsetzungen der gemeindeeigenen Straßen verwendet werden soll.

Die Mehreinnahmen der Gewerbesteuer sind, notwendig um die Mehrausgaben für die Kreis- und Schulumlage und die verminderte Schlüsselzuweisung zu kompensieren.

Aus den vorgenannten Gründen war die Anhebung der Realsteuersätze leider unumgänglich.

Bei Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiter der Finanzabteilung, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. und Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , sowie der Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Hölzer
Bürgermeister

 
 

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Haushalt 2016

Donnerstag, 30. Januar 2014 um 07:31 Uhr

An dieser Stelle steht der Haushaltsplan 2016 zur Einsicht als PDF zur Verfügung.

 
 

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Haushalt 2017

Freitag, 30. Dezember 2016 um 08:37 Uhr

An dieser Stelle steht der Entwurf des Haushaltsplan 2017 zur Verfügung.

 
 

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Informationen zum Steuer- und Gebührenbescheid

Freitag, 03. Februar 2012 um 07:21 Uhr

Zum Steuer- und Gebührenbescheid für das kommende Jahr möchten wir die folgenden Informationen und Hinweise geben:

1. Grundsteuer
Die Hebesätze für die Grundsteuer A und B betragen ab 2017 = 295 % und ab 2018 für die Grundsteuer A = 332 % bzw. für die Grundsteuer B = 365 %. Den in Ihrem Bescheid ausgewiesenen Steuerbeträgen liegen diese Hebesätze zugrunde.

2. Wasser- und Abwassergebühren
Die Abrechnung der Wasser- und Abwassergebühren des Vorjahres ist im Abgabenbescheid enthalten. Die Einzelheiten zur Berechnung sind aus dem Bescheid über die Wasser- und Abwassergebühren ersichtlich.

Gebühren für Trinkwasser
Die Gebühr für den Bezug von Frischwasser beträgt 2,10 EUR/cbm zuzüglich 7 % Mehrwertsteuer.
Die Vorauszahlung für das neue Jahr wird entsprechend des Vorjahresverbrauches festgesetzt. Die Grundgebühr beträgt, abhängig von der Größe des Wasserzählers, für QN 2,5 (3/4 Zoll) 5,00 EUR/Monat, QN 6,0 (1 Zoll) 12,00 EUR/Monat, QN 10,0 (1,5 Zoll) 20,00 EUR/Monat und QN 15,0 (DN 50) 30,00 EUR/Monat, zuzüglich 7 % Mehrwertsteuer.

Abwassergebühr
Die Abwassergebühr für das Einleiten von Schmutzwasser beträgt 2,20 EUR/cbm. Auf der Grundlage des Vorjahres werden neue Vorauszahlungen für das Schmutzwasser errechnet. Die Grundgebühr beträgt 5,00 EUR/Monat. Zu der Abwassergebühr für das Schmutzwasser kommt die Gebühr für die Einleitung des Niederschlagswassers hinzu. Gebührenmaßstab für das Einleiten von Niederschlagswasser ist die bebaute und künstlich befestigte Grundstücksfläche, von der das Niederschlagswasser in die Abwasseranlage eingeleitet wird oder abfließt; pro Quadratmeter wird eine Gebühr von 0,25 EUR jährlich erhoben. Ein weiterer Gebührenmaßstab ist die gesamte Grundstücksfläche des angeschlossenen Grundstückes bis zu einer Größe von max. 1.500 qm je angeschlossenem Grundstück. Ist die bebaute und künstlich befestigte Grundstücksfläche des Grundstückes, berechnet unter Berücksichtigung der Faktoren des § 24 Abs. 2, größer als 1.500 qm, so ist diese maßgebend für die Festsetzung der Grundgebühr. Pro Quadratmeter wird eine Gebühr von 0,05 EUR jährlich erhoben. Sofern Sie Einwände gegen die Flächenermittlung oder aus anderen Gründen erhoben haben, ergeht dieser Bescheid unter dem Vorbehalt einer Neufestsetzung nach abschließender Bearbeitung des Widerspruchs.

Für Grundstücke, die nicht an öffentliche Entwässerungsleitungen angeschlossen sind, erfolgt die Berechnung der Gebühr für die Entleerung von Sammel- oder Hausklärgruben mit gesondertem Kostenbescheid.

Für Brauchwasseranlagen (Zisternen) besteht nach § 25 der Entwässerungsatzung Anzeigepflicht. Es sind bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen Abwassergebühren zu zahlen. Die Abrechnungsmodalitäten werden im Einzelfall mit den Grundstückseigentümern vereinbart.
Ansprechpartner für die Einleitung des Niederschlagswassers und für die Brauchwasseranlagen ist Herr Matthias Goldbach, Tel.: 06655/9654-42, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .

3. Abfallgebühren
Für Fragen und Beratung bezüglich Restmüll-, Bio- und Altpapiertonnen, An-, Um- oder Abmeldung der Tonne steht Ihnen Frau Carolin Hohmann (Tel.: 06655/9654-44, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ) oder vertretungsweise Frau Andrea Mack (Tel.: 06655/9654-11) zur Verfügung. Die Meldung muss bis zum 15. des Vormonats erfolgt sein. Dafür ist eine Verwaltungsgebühr von 10,00 EUR zu entrichten.
Die Abfallgebühren betragen im Einzelnen:

monatlich / jährlich:

a) Grundgebühr pro Person                 2,30 EUR / 27,60 EUR

b) Gefäßgebühr für Restmülltonne
120 l 14tägig                                      6,60 EUR / 79,20 EUR
120 l 4wöchentlich                             3,55 EUR / 42,60 EUR
120 l 14tägig gewerblich                   15,70 EUR / 188,40 EUR
240 l 14tägig                                     12,65 EUR / 151,80 EUR
240 l 4wöchentlich                             6,60 EUR / 79,20 EUR
240 l 14tägig gewerblich                   28,80 EUR / 345,60 EUR
360 l 14tägig                                     18,80 EUR / 225,60 EUR
360 l 4wöchentlich                             9,60 EUR / 115,20 EUR
360 l 14tägig gewerblich                   43,90 EUR / 526,80 EUR
660 l 14tägig                                     34,00 EUR / 408,00 EUR
660 l 4wöchentlich                             17,30 EUR / 207,60 EUR
660 l 14tägig gewerblich                    77,50 EUR / 930,00 EUR
1100 l 14tägig                                    56,20 EUR / 674,40 EUR
1100 l 4wöchentlich                            27,90 EUR / 334,80 EUR
1100 l 14tägig gewerblich                  129,00 EUR / 1.548,00 EUR

Zusätzlicher Restmüllsack, pro Stück 2,50 EUR.

Die Bio-Tonne wird den Haushalten kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.abfallwirtschaft-landkreis-fulda.de .

Die Abfallgebühren werden im Auftrag des Zweckverbandes Abfallsammlung für den Landkreis Fulda erhoben. Widersprüche sind deshalb über die Gemeinde an den Zweckverband Abfallsammlung für den Landkreis Fulda, Wörthstr. 15, 36037 Fulda, zu richten.

4. Hundesteuer
Die Hundesteuersätze betragen jährlich:

für den 1. Hund 48,00 EUR,
für den 2. Hund 72,00 EUR,
für jeden weiteren Hund 84,00 EUR und
für gefährliche Hunde 300,00 EUR:

Es wird leider immer wieder festgestellt, dass Hunde ausgeführt werden, die am Halsband keine Hundemarke tragen. Die Halter sind verpflichtet, die Hunde außerhalb der Wohnung oder des umfriedeten Grundbesitzes nur mit Hundemarke auszuführen. Hunde sind ab dem dritten Lebensmonat anzumelden. Für die An- und Abmeldung können Sie unter www.kalbach.de Rubrik Bürgerservice/Formulare den entsprechenden Vordruck verwenden.

5. Zahlungstermine und Abbuchungsermächtigungen
Die Zahlungstermine sind in den Bescheiden ausgedruckt. Wir bitten Sie, diese Termine einzuhalten, da wir sonst nach den gesetzlichen Bestimmungen verpflichtet sind, Mahngebühren und Säumniszuschläge zu berechnen. Auch für das Jahr 2017 möchten wir wieder auf das bewährte Abbuchungsverfahren hinweisen. Es erspart Ihnen die Überwachung der Fälligkeitstermine und spart uns unnötige Verwaltungskosten. Auch hier können Sie für die Erteilung einer Einzugsermächtigung unter www.kalbach.de Rubrik Bürgerservice/Formulare den entsprechenden Vordruck verwenden.
Ab 2017 werden wir das SEPA-Lastschriftverfahren anwenden. Die Gläubiger-Identifikationsnummer der Gemeinde Kalbach und Ihre Mandatsreferenz entnehmen Sie bitte Ihrem Abgabenbescheid. Sollten Sie der Gemeinde einen Lastschrifteinzugsauftrag erteilt haben, werden wir diesen automatisch auf das neue Verfahren umstellen.

Die Finanzabteilung der Gemeindeverwaltung (Ansprechpartner: Günter Krack, Tel. 06655 9654-21, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ) steht Ihnen für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung.

 

 
 

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Eröffnungsbilanz 2009

Montag, 31. Oktober 2011 um 08:54 Uhr

Mit Schreiben vom 19.05.2011 wurde dem Rechnungsprüfungsamt die zu prüfende vorläufige Eröffnungsbilanz unserer Gemeinde vorgelegt. Die vorbereiteten prüffähigen Unterlagen wurden den Prüfern anlässlich der Vorortprüfung vorgelegt und, wenn notwendig, auch erläutert. Es fanden auch Belegprüfungen insbesondere für die gemeindlichen Gebäude, anlässlich der Ermittlung der Anschaffungs- und Herstellungskosten statt. Die im Rahmen der Prüfung festgestellten Sachverhalte wurden prüfungsbegleitend von einem zuständigen Sachbearbeiter der Gemeinde Kalbach, wenn notwendig, sofort berichtigt und in den Entwurf eingearbeitet. Bei der Aufstellung der Eröffnungsbilanz hat uns die Schüllermann-Wirtschafts- und Steuerberatung-GmbH unterstützt.
Der Prüfungsbericht mit dem Bestätigungsvermerk des Rechnungsprüfungsamtes vom 10. Oktober 2011 liegt nun vor und kann hier als PDF eingesehen werden.

Die geprüfte Bilanzsumme wurde mit 49.504.618,03 € festgestellt.

 
 

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