Home Bürgerservice Abfallwirtschaft

Abfallwirtschaft

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Bioabfall - saubere Sammlung erforderlich

Montag, 24. September 2018 um 10:02 Uhr

Bioabfall - ein wichtiger Nährstoff und Energieträger

Aber: Saubere Sammlung erforderlich

Die Bio-Tonne ist im Landkreis Fulda schon lange vor der gesetzlichen Verpflichtung zur Getrenntsammlung von organischen Abfällen ein fester und erfolgreicher Bestandteil der Abfallwirtschaft. Heute nutzen rund Dreiviertel aller Haushalte die Bio-Tonne, die restlichen Haushalte kompostieren ihre Bioabfälle selbst. Jährlich werden im Landkreis und in der Stadt Fulda rund 23.000 Tonnen Bioabfälle gesammelt.

Zu Beginn wurden die Bioabfälle in einem herkömmlichen Verfahren kompostiert, um die Nährstoffe dem Naturkreislauf zurückgeben zu können. Seit einigen Jahren wird zusätzlich die enthaltene Energie genutzt, indem die Bioabfälle zuvor in einer technisch aufwändigen Anlage vergoren werden. Das entstehende Bio-Rohgas wird dann zu Bio-Erdgas veredelt und in das Erdgasnetz eingespeist. Die verbleibenden Gärreste werden zu Kompost verarbeitet. So entstehen jährlich nicht nur rund 12.500 Tonnen Kompost und 11.000 Tonnen Flüssigdünger, sondern auch rund 24 Millionen Kilowattstunden Energie zur Versorgung von rund 1.200 Haushalten. So leisten Bioabfälle einen wichtigen Beitrag zur regionalen, regenerativen Energieerzeugung und gleichzeitig zur Erhaltung natürlicher Ressourcen.
Diese besonders hochwertige Verwertung kann aber nur gelingen, wenn die Bioabfälle frei von Verschmutzungen, also frei von biologisch nicht abbaubaren Abfällen, sind. Insbesondere für den Einsatz der erzeugten Gärreste und des Komposts in der Landwirtschaft sei eine hohe Qualität und Reinheit notwendig. Leider stelle man eine zunehmende Verunreinigung vor allem durch Kunststoffabfälle fest, die bei der weiteren Behandlung große Probleme bereiteten. So würden oft aus Gedankenlosigkeit die eigentlichen Bioabfälle mitsamt ihrer zumeist aus Kunststoff bestehenden Verpackung in die Bio-Tonne gegeben. Zum anderen sei immer wieder zu beobachten, dass die Bioabfällen zur Vorsortierung im Haushalt in Plastiktüten gesammelt und dann zusammen mit den Plastiktüten in die Bio-Tonne gegeben würden.
Das gezielte Aussortieren solcher Bestandteile in den Verwertungsanlagen gestalte sich immens aufwändig. Durch die Vermischung der Verpackungen mit den Bioabfällen sei eine saubere Trennung in vielen Fällen gar nicht möglich, so dass auch erhebliche Anteile organischer Abfälle mit den Fremdstoffen ausgeschieden würden. Diese müssten dann meist in Verbrennungsanlagen teuer entsorgt werden und gingen für die Energie- und Komposterzeugung verloren. Auch die gerade in letzter Zeit verstärkt auftauchenden kompostierbaren Plastiktüten zur Vorsortierung von Bioabfällen in den Haushalten verursachten Probleme, da diese bis zur Anlieferung in der Verwertungsanlage noch nicht abgebaut seien und deshalb bei der Sichtung in der Verwertungsanlage nicht als solche erkannt werden könnten und gleichermaßen aussortiert werden müssten.
Bitte kompostierbare Küchenabfälle nicht in Plastiktüten packen, bevor diese in die Bio-Tonne geben würden, und auch auf kompostierbare Plastiktüten zu verzichten. Nasse Bioabfälle sollten in Zeitungspapier eingewickelt, noch verpackte Bioabfälle ausgepackt und die Verpackungen getrennt entsorgt werden. Das heißt: Kunststoffverpackungen und Dosen in den Gelben Sack beziehungsweise die Gelbe Tonne sowie Gläser und Flaschen in den Altglascontainer.

biobild
Zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der Sammelqualität werden in den nächsten Wochen gemeinsam mit dem Abfuhrunternehmen Bio-Tonnen auf ihren Inhalt überprüft und bei festgestellten Verschmutzungen entsprechende Kennzeichnungen an den Gefäßen angebracht.

Ausführliche Infos zum Thema Bioabfall finden Sie auch unter www.abfallwirtschaft-landkreis-fulda.de

 

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Umweltkalender 2018

Mittwoch, 18. Juli 2018 um 12:58 Uhr

Der Abfall- und Umweltkalender 2018 wurde ja in alle Haushalte der Gemeinde Kalbach verteilt. Wer noch nicht seinen persönlichen Terminplan hat, kann die Abfuhrtage auch direkt beim Landkreis Fulda online abfragen und damit seinen persönlichen Abfuhrkalender drucken:

www.abfallwirtschaft-landkreis-fulda.de/kalender

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Landkreises Fulda: www.abfallwirtschaft-landkreis-fulda.de

Fragen zur Abfallentsorgung beantworten Ihnen die Mitarbeiter/innen unserer Bauverwaltung,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. Sachbearbeitung: Carolin Hohmann, Tel.: 06655 9654-44, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Sprechzeiten:
Mo - Fr: 08.00 -12.00 Uhr
Mo & Fr: 13.00 - 16.00 Uhr
Mi: 13.00 - 18.00 Uhr

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Knettenbrech Entsorger im Landkreis

Dienstag, 30. Mai 2017 um 10:36 Uhr

Neues Entsorgungsunternehmen übernimmt ab Juni 2017 Abfuhraufträge im Landkreis

Ab 1. Juni 2017 übernimmt die Firma „Knettenbrech + Gurdulic Service GmbH & Co. KG" die Abfuhr der Restmüll-, Papier- und Bio-Tonnen sowie den Sperrmüll im Kreisgebiet - mit Ausnahme der Stadt Fulda -von dem bisher tätigen Entsorgungsunternehmen „SUEZ Mitte GmbH & Co. KG".
Der „Zweckverband Abfallsammlung" musste im Frühjahr letzten Jahres für die Abfuhrleistung der schwarzen, blauen und braunen Tonne sowie der Sperrmüllsammlungen neue Angebote auf dem Entsorgungsmarkt einholen. Nach Vorliegen aller Angebote hat er den günstigsten Anbieter, das Entsorgungsunternehmen „Knettenbrech + Gurdulic Service GmbH & Co. KG", mit der Sammlung ab 1. Juni 2017 beauftragt.
Durch die Beauftragung eines neuen Entsorgungsunternehmens ändert sich für den einzelnen Bürger/die einzelne Bürgerin nichts! Alle gewohnten Abfuhrtermine der Restmüll-, Papier- und Bio-Tonne bleiben unverändert. Sie können diese aus dem zum Jahreswechsel an alle Haushalte verteilten Abfallkalender oder online unter www.abfallwirtschaft-landkreis-fulda.de im hierfür eingerichteten Bereich "Abfall-Kalender" entnehmen (auch mobil in unserer App unter www.abfallwirtschaft-landkreis-fulda.de/app/). Sie können sich dort auch an unseren kostenlosen Erinnerungsservice per E-Mail anmelden oder eine iCal-Terminerinnerung für ihren persönlichen Kalender auf Ihrem Smartphone abrufen.
Möglicherweise wird die Müllabfuhr an Ihrem Grundstück künftig aber zu anderen Uhrzeiten als bisher erfolgen. Stellen Sie deshalb Ihre Müllgefäße ab 6:00 Uhr morgens oder am besten schon am Abend des Vortages zur Leerung bereit.
Achten Sie im Juni bitte auch auf die Hinweise zu den feiertagsbedingten Verschiebungen der Abfuhrtermine in den Abfallkalendern (Pfingsten und Fronleichnam).
Das neue Abfuhrunternehmen wird sicher einige Zeit im operativen Geschäft benötigen, um sich mit den vielen vor Ort bestehenden Besonderheiten vertraut zu machen (abweichende Standorte von Gefäßen, Verkehrsregelungen mit Einbahnstraßen und nur zu bestimmten Uhrzeiten zu befahrende Straßen, Brücken mit Lastbeschränkungen, abseits gelegene Einzelbebauungen, Straßenbaumaßnahmen mit Sperrungen und Umleitungen usw.). Haben Sie bitte Verständnis, wenn es bei den ersten Abfuhren möglicherweise in dem ein oder anderen Fall zu Beeinträchtigungen kommen kann.
Die insgesamt rd. 130.000 aufgestellten Restmüll-, Papier- und Bio-Tonnen stehen im Eigentum des Zweckverbandes und müssen nicht ausgetauscht werden. Der „Zweckverband Abfallsammlung" kann so die Probleme, wie sie zum Jahreswechsel durch den vom verantwortlichen privaten Träger der Verpackungsabfallsammlung veranlassten Tausch der Gelben Tonnen aufgetreten sind, vermeiden.

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Abfuhrtage

Samstag, 28. Februar 2009 um 15:00 Uhr


Die Leerung der Restmülltonne
erfolgt donnerstags in den Ortsteilen Heubach, Nieder-, Mittel- Oberkalbach und Uttrichshausen,
freitags in den Ortsteilen Eichenried und Veitsteinbach

Die Leerung der Biotonne erfolgt in Heubach und Uttrichshausen: mittwochs,
in den anderen Ortsteilen: freitags

Blaue Papiertonne und gelbe Tonne: siehe Umweltkalender


Abfalldeponie Kalbach
Büchenberger Straße
36148 Kalbach
Tel.-Nr.: 06655/9619-0
Fax-Nr.: 06655/9619-33
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Anlieferzeiten: Mo. - Fr.: 8.00 - 15.45 Uhr
Sa.: 9.00 - 11.45 Uhr

 

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Sperrmüll

Mittwoch, 02. Juni 2010 um 06:34 Uhr

Seit 2010 ist das Entsorgungsunternehmen „SITA" für die die Leerung der Restmülltonnen, der Bio-Tonnen, der Altpapiertonnen und die Einsammlung des Sperrmülls zuständig. dies gilt nicht für die Stadt Fulda und ihre Stadtteile.

Die bisherigen Straßensammlungen für Sperrmüll wurden zum 31. Mai 2010 eingestellt. Aber auch künftig kann jeder Haushalt bis zu zwei Mal im Jahr gebührenfrei Sperrmüll abholen lassen. Um die bei der Straßensammlung in der Vergangenheit aufgetretenen Probleme zu verhindern, erfolgt die Sperrmüllsammlung ab Juni nicht mehr flächendeckend an zwei vorgegebenen Terminen im Jahr, sondern „auf Abruf".

Nach der Anmeldung der zu entsorgenden Gegenstände bei einer zentralen Stelle wird der Sperrmüll in der Regel innerhalb von sechs bis acht Wochen abgeholt. Den genauen Entsorgungstermin erfährt man bei der Anmeldung. Die Anmeldung kann telefonisch unter 0661/6006-7878 oder online über  Sperrmüll erfolgen.