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Neuigkeiten

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EUTB

Freitag, 31. Juli 2020 um 08:17 Uhr

Ergänzendes unabhängiges Beratungsangebot = EUTB
berät Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen

Die EUTB in Künzell berät zu allen Fragen rund um Teilhabe, Rehabilitation und Inklusion. Besondere Beratungsschwerpunkte liegen auf den Bereichen schulische und berufliche Bildung; Arbeiten; Wohnen; Assistenz und Bildung.
Thomas Schreiber, EUTB-Berater: „Wir freuen uns sehr, in Stadt und Landkreis Fulda Barrieren durch Beratung auf Augenhöhe abzubauen. So ist es uns möglich einen wichtigen Beitrag zur Selbstbestimmung und Wahrung der Rechte von Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohter Menschen zu leisten. Es ist noch viel zu tun und wir freuen uns über die Möglichkeit und die Herausforderung."
Das besondere Augenmerk der Beratung durch die EUTB liegt auf der Beratung von Betroffenen für Betroffene, dem so genannten Peer-Counseling. Diese Form der Beratung ist besonders geeignet, die Eigenverantwortung und Selbstbestimmung der Betroffenen zu fördern und unterstreicht das Prinzip der EUTB: „Eine für Alle".

Falls Sie eine Beratung wünschen, bitten wir Sie, uns vorab ihr Anliegen telefonisch mitzuteilen, damit wir entsprechend vorbereitet sind.
Bitte informieren Sie sich auch vor Ort über das Angebot Ihrer Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung.
Weitere Informationen und Kontakt:
EUTB
Liedeweg 65
36093 Künzell

Telefon: 0661-4801779-30
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Webseite: www.gemeinsamleben-fulda.de/teilhabeberatung
Unsere Mitarbeiter (-innen) in der EUTB sind: Ruth Sternberg, Thomas Schreiber, Hellen Müller.
Barrierefreies Web-Portal: www.teilhabeberatung.de

 
 

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Bekanntmachung B-Planänderung Rhönstraße I

Dienstag, 07. Juli 2020 um 08:13 Uhr

Amtliche Bekanntmachung
Bauleitplanung Gemeinde Kalbach, OT Niederkalbach
3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 29 „Rhönstraße I"
Aufstellungsbeschluss und Öffentliche Auslegung

Die Gemeindevertretung hat am 23.06.2020 die Aufstellung der 3. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 29 "Rhönstraße I" beschlossen. Die Lage des Plangebiets schließt an bestehende Bebauungspläne an und ist aus anliegender Skizze im geänderten Bebauungsplan ohne Maßstab ersichtlich.

Zielsetzung
Die Änderung dient innerhalb der Geltungsbereiche der bestehenden Bebauungspläne der Anpassung der Festsetzungen an aktuelle Erfordernisse.
Verfahren, Öffentlichkeitsbeteiligung
Das Verfahren wird durchgeführt gem. § 13 BauGB. Die Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgt gem. § 3, Abs. 2, Nr. 2 BauGB durch Auslegung nach § 3, Abs. 2,BauGB für die Dauer eines Monats und wird gleichzeitig mit der Einholung der Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gem. § 4, Abs. 2, BauBG durchgeführt. Der Planentwurf mit Begründung liegt öffentlich aus in der Zeit vom
17.07.2020 bis einschließlich 18.08.2020
im Rathaus der Gemeinde Kalbach, Bau- und Umweltamt, Hauptstraße 12, 36148 Kalbach und wird während folgender Dienststunden zu jedermanns Einsicht bereitgehalten, sofern nicht auf einen der genannten Tage ein gesetzlicher oder ortsüblicher Feiertag fällt:


Mo - Fr 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Mo & Fr 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Mi 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Der Planentwurf sowie alle wichtigen Informationen und Unterlagen können während der Auslegungsfrist auch auf der Homepage der Gemeinde, www.gemeinde-kalbach.de gemäß § 4a Absatz 4 BauGB eingesehen und heruntergeladen werden.
Stellungnahmen können innerhalb der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift beim Gemeindevorstand der Gemeinde Kalbach, Hauptstraße 12, 36148 Kalbach, innerhalb der Dienststunden der Gemeindeverwaltung vorgebracht werden. Auf Grund der mit der Corona- Pandemie im Zusammenhang stehenden Sicherheitsmaßnahmen ist es erforderlich bei einer Einsichtnahme in die Planunterlagen Termine zu vereinbaren.
Es wird darauf hingewiesen, dass nicht innerhalb der Auslegungsfrist abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung ist.
Ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) ist unzulässig, wenn mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Kalbach, den 10. Juli 2020

Florian Hölzer
Bürgermeister

BEGRÜNDUNG:

1. Planungserfordernis / Verfahren
Die Änderung dient innerhalb der Geltungsbereiche der bestehenden Bebauungspläne der Anpassung der Festsetzungen an aktuelle Erfordernisse. Die Gemeindevertretung der Gemeinde Kalbach beschloss daher am 23. Juni 2020 die Aufstellung der 3. Änderung Bebauungsplan Nr. 29 "Rhönstraße I". Die Aufstellung erfolgt im Beschleunigten Verfahren gem. § 13 a BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung.

2. Situation

2.1 Planungsgebiet
Der räumliche Geltungsbereich der Änderung umfasst in der Gemarkung Niederkalbach, Flur 21, die Grundstücke: 34/1, 34/2, 34/3, 34/4, 34/5, 36/5, 36/2, 36/3, 38/4, 56/11 teilweise, 37/1, 37/2, 37/3, 37/4, 37/5, 37/6, 37/7, 37/8, 37/10, 35/1, 35/2, 35/3 und Flur 1, Flurstück 45/4 teilweise, in einer Größe von ca. 1,9 ha.
Es handelt sich um eine Ortsrandsituation als Abschluss der Niederkalbacher Siedlungsentwicklung Richtung Westen.

2.2 Planungsvorgaben
Durch die rechtskräftigen Ur-Bebauungspläne werden die Vorgaben erfüllt und hier nicht verändert.

3. Städtebauliche Planung

3.1 Planungskonzept
Die städtebauliche Konzeption der Urpläne bleibt weitestgehend erhalten.

3.2 Erschließung
Die verkehrliche Erschließung und die Ver- und Entsorgung bleiben unverändert.

3.3 Festsetzungen
Abweichend vom bisherigen Grundsatz der Nichtzulassung von Flachdächern vor Allem in der Ortsrandsituation wird nunmehr u.a. mit deren Zulassung nachgefragten, moderneren Bauweisen Rechnung getragen. Zukünftig sind Flachdächer, Sattel-, Krüppelwalm-, Wal- und Zeltdächer zugelassen. Darüber hinaus sind Pultdächer mit einer Neigung von 7° bis 25° zugelassen, sowie Dachgauben. Die ebenfalls nachgefragte Erhöhung der Geschossflächenzahl GFZ von 0,5 auf 0,6 kommt einer Nachverdichtung entgegen. Die maximale Firsthöhe wird auf 10,50m festgelegt. Darüber hinaus wird eine zweigeschossige Bauweise festgelegt.

4. Umweltentwicklung

4.1 Standort

4.1.1 Lage, Topographie
Die im vorliegenden Bebauungsplan behandelte, weitgehend leicht ansteigende Fläche befindet sich in der Gemeinde Kalbach, Gemarkung Niederkalbach. Sie liegt am westlichen Rand der Ortschaft.


4.1.2 Nutzung, Bestand
Es handelt sich um nahezu vollständig, gemäß Ur-Bebauungsplänen bebaute Siedlungsfläche.

4.2 Umweltzustand und zu erwartende Umweltauswirkungen
Die Schutzgüter Arten und Biotope, Boden, Wasser, Klima werden durch die Änderung nicht beeinträchtigt.
Das Orts- und Landschaftsbild ist durch die vielfältige Ausnutzung der bisherigen Festsetzungen geprägt und wird durch das Erscheinen von inzwischen „normalen" Flach-dächern und einem vereinzelt leicht erhöhten Baukörpervolumen max. gering beeinflusst. Kulturgüter und sonstige Sachgüter sind weiterhin nicht bekannt. Das Schutzgut Mensch und menschliche Gesundheit, Erholung wird nicht beeinträchtigt.

4.3 Bilanz und Maßnahmen
Eine Eingriffs-Ausgleichs-Bilanz entfällt. Die Notwendigkeit von Maßnahmen zu Minimierung, Vermeidung oder Ausgleich ist nicht erkennbar.

Kalbach, 23. Juni 2020

 

 
 

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Stellungnahme gegen Landesentwicklungsplan Hessen

Donnerstag, 02. Juli 2020 um 07:33 Uhr

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie,
Verkehr und Wohnen
Kaiser-Friedrich-Ring 75
65185 Wiesbaden

 

Stellungnahme der Gemeindevertretung Kalbach/Rhön zur 4. Änderung des Landesentwicklungsplans 2020 - Raumstruktur, Zentrale Orte und großflächiger Einzelhandel - Beschluss der Hessischen Landesregierung vom 16.12.2019

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Gemeindevertretung der Gemeinde Kalbach/Rhön hat sich in ihrer Sitzung am 23. Juni 2020 mit der 4. Änderung des Landesentwicklungsplans (LEP) 2020 - Raumstruktur, Zentrale Orte und großflächiger Einzelhandel - befasst. Der vorliegende Entwurf sieht vor, dass künftig sieben kreisangehörige Kommunen des Landkreises Fulda nicht mehr wie bisher der Stadt Fulda, sondern einem anderen benachbarten Mittelzentrum zugewiesen werden, und zwar:
• Bad Salzschlirf → Lauterbach
• Flieden → Schlüchtern
• Kalbach → Schlüchtern
• Neuhof → Schlüchtern
• Hofbieber → Hünfeld
• Hilders → Hünfeld
• Tann (Rhön) → Hünfeld.
Die Gemeindevertretung hat daraufhin beschlossen, gegen Ihre Absicht, die Gemeinde Kalbach dem Mittelzentrum Schlüchtern zuzuordnen, Protest einzulegen.
Begründung:
Bisher ist die Gemeinde Kalbach als Teil der Region Osthessen dem Mittelzentrum Fulda zugeordnet. Die geplante neue Zuordnung wird u. a. damit begründet, dass Grundlage für eine Zuordnung der Erreichbarkeitsstandard der mittelzentralen Einrichtungen von 45 Minuten mit öffentlichem Nahverkehr von jedem Ortsteil einer Gemeinde sein soll bei täglich mehrfach angebotenen Hin- und Rückfahrgelegenheiten. Das ist derzeit in Bezug auf die Stadt Fulda für alle Ortsteile der Gemeinde Kalbach gewährleistet, nicht jedoch für Schlüchtern.
Die Bevölkerung in Kalbach tendiert eindeutig zum Mittelzentrum Fulda. Fulda ist regionales Arbeitsmarktzentrum für die Kalbacher Bürgerinnen und Bürger. Während täglich 737 Personen nach Fulda einpendeln, fahren lediglich 112 Personen täglich nach Schlüchtern zur Arbeit.
Die für Kalbach zuständigen Verwaltungsbereiche und Gerichte befinden sich ausschließlich in Fulda.
Auch im medizinischen Bereich orientiert sich die Kalbacher Bevölkerung überwiegend nach Fulda.
Der Landkreis Fulda ist nach dem ÖPNV-Gesetz Aufgabenträger für den öffentlichen Personen-Nahverkehr im Landkreis.
Ebenso ist der Landkreis Fulda nach dem Hessischen Schulgesetz Träger der öffentlichen Schulen, so dass auch im Bereich der Schulen die Zuordnung von Kalbach beim Landkreis Fulda liegt. Die Schülerinnen und Schüler Kalbachs besuchen überwiegend die weiterführenden oder berufsspezifischen Schulen von Stadt und Landkreis Fulda, so dass sich allein aus diesem Grund eine enge Verbundenheit nach Fulda ergibt.
Die räumliche, geografische und kulturelle Zugehörigkeit orientiert sich an der Stadt und dem Landkreis Fulda. Der Höhenzug Distelrasen stellt nicht nur eine geografische Grenze (Wasserscheide) dar, sondern er beschreibt auch eine kulturhistorische Trennlinie zwischen dem Landkreis Fulda und dem Main-Kinzig-Kreis. Eine Zuordnung von Kalbach nach Schlüchtern würde daher die enge Anbindung von Kalbach an Stadt und Landkreis Fulda negieren.
Ausschließlich methodisch auf der theoretischen Erreichbarkeit des Mittelzentrums Schlüchtern mit motorisiertem Individualverkehr abzustellen, wird den sozioökonomischen Gegebenheiten und funktionsräumlichen Verflechtungen der Region Osthessen in keiner Weise gerecht.
Im Namen aller Bürgerinnen und Bürger von Kalbach fordert die Gemeindevertretung die Beibehaltung der aktuellen Mittelbereichsabgrenzung in der Region Osthessen und damit die Zugehörigkeit von Kalbach zur Stadt und zum Landkreis Fulda.
Mit freundlichem Gruß                                                                 Für die Richtigkeit
Karl-Heinz Leibold                                                                       Florian Hölzer
Vorsitzender der Gemeindevertretung                                        Bürgermeister


Hessisches Ministerium für
Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen
Kaiser-Friedrich-Ring 75
65185 Wiesbaden


Sehr geehrte Damen und Herren,
in der Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Kalbach am 23.06.2020 wurde in der Stellungnahme zum Landesentwicklungsplan deutlich hervorgehoben, dass Kalbach nicht nach Schlüchtern, sondern nach Fulda gehört.
Auch ich/wir als Bürger/-in der Gemeinde Kalbach schließe mich dieser Stellungnahme an:
Wir gehören nicht nach Schlüchtern.
Wir gehören nach Fulda!

Herzliche Grüße

----------------------------------------- ---------------------------------------------
Vorname Name
oder

Familie ( ___________________Personen ) ---------------------------------------------- Name

------------------------------------------ ---------------------------------------------
Straße Ort

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----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Unterschrift / en

 
 

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Amtliche Bekanntmachung zum Bebauungsplan Nr. 7 und Änderung des Flächennutzungsplanes

Freitag, 15. Mai 2020 um 05:29 Uhr

Nachfolgend wird die 6. Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes Nr. 7 "Gewerbegebiet" Kalbach
nach den Bestimmungen der Hauptsatzung bekanntgemacht.

Lesen Sie hierzu die Bekanntmachungen mit Plänen, Anlagen und Karten und Begründung:
AB_B-Plan-Gewerbegebiet-MK-mit-Unterschrift-BGM.pdf
AB_FN-Plan-Gewerbegebiet-MK-mit-Unterschrift-BGM.pdf
E_BGR_BPL_Kalbach_Gewerbegebiet_6A.pdf
E_BGR_FNP_Kalbach_Gewerbegebiet_6A.pdf
E_BP_Gewerbegebiet_6A-Gesamtplan.pdf
E_BP_Gewerbegebiet_6A-Plankarte.pdf
E_FNP_Gewerbegebiet_6A-FNP_Vermerke.pdf
E_Schallgutachten_T_2312.pdf
E_UB_BPL_Kalbach_Gewerbegebiet_6A.pdf
E_UB_FNP_Kalbach_Gewerbegebiet_6A.pdf
Einzelhandelsentwicklungskonzept-Kalbach-2018.pdf
TF_E_Kalbach_Gewerbegebiet_6A.pdf
Umweltrelevante-Stellungnahmen.pdf

Die Amtliche Bekanntmachung ist auch in den Kalbacher Nachrichten erfolgt.

 
 

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Amtliche Bekanntmachung zum Bebauungsplan Nr. 17

Mittwoch, 13. Mai 2020 um 15:24 Uhr

Nachfolgend wird der Satzungsbeschluss zur 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 17, "Hofwiese, Unter Wiese, Weiherwiese in Mittelkalbach
nach den Bestimmungen der Hauptsatzung bekanntgemacht.

Lesen Sie hierzu die Bekanntmachung mit Plan, Anlage 1, Anlage 2, Anlage 3, Anlage 4, Anlage 4a, Anlage 4b, Begründung und Umweltbericht.

Die Amtliche Bekanntmachung ist auch in den Kalbacher Nachrichten erfolgt.

 
 

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Ein Stück Normalität kehrt zurück

Mittwoch, 13. Mai 2020 um 15:07 Uhr

Die Corona-Virus-Pandemie hat uns leider Gottes noch fest im Griff. Trotzdem wird Hessen unter dem Motto „Eigenverantwortung wird gestärkt, Verordnungen nur noch da, wo notwendig", ein Stück Lebensqualität wieder zurückgegeben.

Kontaktbeschränkungen und Veranstaltungen
Um das Virus weiter einzudämmen und die Zahl der Infizierten zu reduzieren, sind weiterhin Kontaktbeschränkungen nötig. Angesichts der niedrigen Infektionsraten können soziale Kontakte schrittweise wieder ermöglicht werden. So ist es ab dem 9. Mai wieder gestattet, sich zusätzlich zu den im eigenen Hausstand lebenden Personen mit Angehörigen eines weiteren Hausstands in der Öffentlichkeit zu treffen.
Für Veranstaltungen gilt die Vereinbarung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder, Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020 zu untersagen. Für Gottesdienste und Demonstrationen gelten bereits Sonderregelungen. Das hessische Veranstaltungskonzept sieht vor, ab 9. Mai Zusammenkünfte bis 100 Personen unter geregelten Voraussetzungen zu erlauben. Die zuständigen Behörden können im Ausnahmefall eine höhere Teilnehmerzahl ermöglichen, wenn gewährleistet ist, dass die Einhaltung der Voraussetzungen (bspw. Hygiene- und Abstandsregeln) kontinuierlich überwacht wird.

 

Was betrifft Vereine?
Sport

Sport und Gesundheit gehören zusammen. Ab dem 9. Mai 2020 kann Sport wieder ausgeübt werden, sofern er u. a. kontaktfrei ausgeübt wird, ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen beachtet und keine Dusch- und Waschräume etc. genutzt werden. Ebenso erlaubt wird der Trainings- und Wettkampfbetrieb des Spitzen- und Profisports in Abstimmung mit den Ligen, sofern diesem ein umfassendes Hygienekonzept zugrunde liegt. Der Wettkampfbetrieb, der nicht im Bereich des Spitzen- und Profisports liegt, ist weiterhin untersagt.
Indoorspielplätze, Kletter- und Turnhallen, Kegelbahnen einschließlich Bowling und Squash können ab dem 9. Mai 2020 unter vergleichbaren Voraussetzungen wieder ihre Tore öffnen bzw. gespielt werden. Fitnessstudios können ab dem 15. Mai 2020 wieder öffnen.
Für den Sport und die weiteren Freizeitangebote müssen selbstredend in besonderem Maße die Hygienekonzepte den spezifischen Anforderungen gerecht werden.

Freizeit
Welche Vorschriften gibt es derzeit für Veranstaltungen in Hessen?
Bislang durften sich nur zwei Personen in der Öffentlichkeit treffen. Ausgenommen waren Familien sowie alle Menschen, die zusammen in einem Haushalt leben - außerdem Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln und Treffen, die aus dienstlichen Gründen zwingend notwendig sind. Jetzt dürfen sich Angehörige von zwei Haushalten treffen dürfen - also etwa zwei Familien, zwei Paare oder die Mitglieder aus zwei Wohngemeinschaften.
Außerdem sind Versammlungen mit bis zu 100 Teilnehmern in Hessen unter Auflagen seit 9. Mai wieder möglich.

Was ist mit Großveranstaltungen?
Volksfeste oder Großkonzerte mit Tausenden von Besuchern werden zunächst nicht stattfinden können. Zumindest kleinere Veranstaltungen in den kommenden Wochen sollen aber wieder möglich werden. Versammlungen mit bis zu 100 Teilnehmern sind seit 9. Mai erlaubt. Im Einzelfall könnte die Teilnehmerzahl auch größer sein - wenn die Veranstalter ausreichend Platz zur Verfügung stellen können, um den Mindestabstand zu gewährleisten.

Welche Freizeitangebote fallen flach?
Seit 9. Mai sind Sportanlagen für Individualsportarten wie Tennis und Golf wieder geöffnet. Kontaktsport ist vorerst nicht erlaubt. Auch Indoorspielplätze, Kletter-und Turnhallen, Kegelbahnen einschließlich Bowling und Squash sind wieder offen. Auch Theater, Opern- und Konzerthäuser dürfen den Betrieb wieder aufnehmen.
Mitglieder von Fitnessstudios mussten sich noch etwas gedulden. Ab 15. Mai öffnen die Muckibuden wieder ihre Pforten. Schwimmbäder bleiben vorerst bis Anfang Juni geschlossen.
Spielplätze, Museen, Ausstellungen, Schlösser, Gedenkstätten, Tierparks, Zoos, Botanische Gärten, Hundesalons, Hundeschulen und Musikschulen haben seit Anfang Mai wieder geöffnet.


Was betrifft die Gastronomie?
Gastronomie und Tourismus
Ab dem 15. Mai 2020 ist eine Öffnung von Restaurants, Gaststätten, Cafés, Biergärten, Casinos und Spielhallen (innen und außen) unter Beachtung von Abstandsregeln und Hygienekonzepten möglich. Tanzlokale und Discotheken bleiben vorerst geschlossen.
Pensionen, Privatzimmer und Hotels können ab dem 15. Mai 2020 zu touristischen Zwecken ihren Betrieb wiederaufnehmen. Soweit Speisen angeboten werden, gelten die gleichen Voraussetzungen wie für die Gastronomie. Dies gilt auch für die Abstandsregel und die zulässige Personendichte pro Quadratmeter Gastfläche, mit Ausnahme der Gästezimmer. In allen öffentlichen Bereichen (Rezeption, Tagungsräume, Frühstücksraum, Restaurant) müssen die Abstandsregeln zwischen Personal und Gästen sowie der Gäste untereinander eingehalten werden.
Ebenso ab dem 15. Mai 2020 können Ferienwohnungen und Campingplätze vermietet und genutzt werden. Dauercamping und Zweitwohnungsnutzung bleiben gestattet. Freizeitparks können ab diesem Tag ebenfalls wieder ihre Pforten öffnen, wenn sie über ein umfassendes Hygienekonzept verfügen. Schwimmbäder und Saunen etc. bleiben geschlossen.


Was heißen nun die Lockerungen in Bezug auf öffentliche Einrichtungen, wie Freiwillige Feuerwehren, Friedhöfe, Bürgerhäuser, Jugendräume usw. in der Gemeinde Kalbach?
Für die Einrichtungen der Gemeinde Kalbach gelten folgende Regelungen:
• Jugendräume können in Absprache mit dem Jugendbetreuer unter Auflagen wieder öffnen
• Feuerwehrhäuser bleiben geschlossen, Ausnahme: Einsatzdienst
• Friedhöfe sind geöffnet, Trauerhallen bleiben geschlossen
• Spielplätze/Bolzplätze sind wieder geöffnet
• Sportanlagen/Sporthäuser sind unter Auflagen wieder geöffnet. Regelungen für Sporthäuser und Sportanlagen erteilt Herr Fabian Schaub, Bauamt, Tel. 06655/9654-42.
• Ortsvorsteher-Sprechstunden finden nach wie vor nicht statt
• Besondere Kultureinrichtungen (hier: Landsynagoge) bleiben bis auf weiteres geschlossen
• Grillplätze bleiben weiterhin geschlossen
• Bürgerhäuser/Vereinsräume/Dorfgemeinschaftshäuser
- Private Feiern können nicht durchgeführt werden.
- Training (Sport, Kultur, Gymnastik) ist möglich. Ab kommender Woche werden die Voraussetzungen geschaffen, aber mit Auflagen.
- Versammlungen dürfen in den Bürgerhäusern ab sofort stattfinden, jedoch ohne Gaststättenbetrieb (nur reine Versammlungen)
Küche, Theke, Duschen/Umkleiden bleiben in Bürgerhäusern geschlossen.
- Die Nutzung von Bürgerhäusern ist nur möglich, wenn ein Nutzungs- oder Veranstaltungskonzept und ein Hygieneplan dem Rathaus vorgelegt werden. Erst nach einer Bestätigung können Reservierungen bei Hausmeistern/Verwaltern vorgenommen werden.
Fragen zum Konzept können bei Herrn Harald Schmidt (Tel. 06655/9654-57, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ) oder Markus Agricola (Tel. 06655/9654-14, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ) oder Bürgerbüro (Tel. 06655/9654-0, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ) gestellt werden.

Selbstverständlich steht Ihnen auch Bürgermeister Florian Hölzer (Telefon: 06655/9654-55, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ) für Auskünfte gerne zur Verfügung.

Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichem Gruß
Ihr
Florian Hölzer
Bürgermeister

 
 

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Alltagsmasken auch im Rathaus

Freitag, 24. April 2020 um 19:18 Uhr

Einfacher Mund- und Nasenschutz als Alltagsschutz
für den täglichen Gebrauch gesucht?

Abgabe in haushaltsüblichen Mengen  zum Selbstkostenpreis
von 1,50 € möglich:

• Bürgerbüro im Rathaus Mittelkalbach

bitte vorher telefonisch anmelden unter 06655-9654-0
arbeitstäglich von 08:00-12:00 Uhr und 13:00-16:00 Uhr , mittwochs bis 18:00 Uhr

Unser Angebot ist lediglich eine Ergänzung der bereits vorhandenen Angebote von Kalbacher Firmen, dem Einzelhandel und der Apotheken.

 
 

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Wertstoffhof am Abfallzentrum Mittelkalbach offen

Freitag, 24. April 2020 um 19:02 Uhr

Informationen der Abfallwirtschaft des Landkreises Fulda
Abfallzentrum Kalbach mit Wertstoffhof

Das Abfallwirtschaftszentrum Kalbach hat für die gesamte Hausmüllentsorgung des Landkreises Fulda eine zentrale Bedeutung, da der gesamte Haus- und Sperrmüll über diesen Standort abgewickelt wird. Weiterhin müssen die Sicherheitseinrichtungen auf dem AEZ wie Sickerwasserbehandlung und Deponiegasverwertung ohne Einschränkungen betrieben werden.
Wird die Funktionsfähigkeit dieses Standortes durch Erkrankungen oder Quarantänen der Mitarbeiter beeinträchtigt, hätte dies schwerwiegende Konsequenzen für die Abfallentsorgung im gesamten Landkreis Fulda. Unter Umständen müsste sogar die Müllabfuhr eingestellt werden.
Für die Annahme von Abfällen am Wertstoffhof von Privatpersonen gelten deshalb ab sofort besondere Bedingungen:
1.) Auf Covid-19 positiv Getesteten, unter Quarantäne stehenden Personen und Personen mit Krankheitssymptomen ist der Zutritt zum AEZ Kalbach strengstens untersagt.
2.) Liefern Sie bitte Abfälle nur Mindestabstand von 2 Metern zu anderen Anlieferern und dem Kontrollpersonal und tragen dann an, wenn dies unbedingt notwendig ist.
3.) Achten Sie auf den notwendigen Sie einen Mund- und Nasenschutz.
4.) Um die Sicherheitsregeln zur Vermeidung der Ausbreitung des Coronavirus einhalten zu können, darf nur eine begrenzte Anzahl an Anlieferern gleichzeitig am Wertstoffhof entladen. Dies wird zu Wartezeiten führen.
Respektieren Sie hierzu die Anweisungen des Personals. Bleiben Sie während der Wartezeit im Fahrzeug sitzen. Fahren Sie keinesfalls in den Wertstoffhof ein, ohne dass Sie dazu aufgefordert werden.
5.) Liefern Sie alleine an, verzichten Sie auf die Mitnahme von Begleitpersonen.
6.) Verlassen Sie nach der Entladung unverzüglich den Wertstoffhof, damit die Wartezeiten für andere nicht unnötig verlängert werden.
7.) Das Kontrollpersonal darf Ihnen bei der Entladung nicht helfen.
8.) Wegen der hohen Nachfrage kann es zu Engpässen bei der Annahme von Abfällen kommen. Wenn die vorhandenen Kapazitäten erschöpft sind, können wir keine Anlieferungen mehr annehmen, sondern müssen Anlieferer unter Umständen zurückweisen.
9.) Liefern Sie bitte an Samstagen keine größeren Mengen an (PKW mit großen Anhängern, landwirtschaftliche Fahrzeuge oder Anhänger, Klein-LKW usw.). Das Entladen dauert zu lange und führt zu erheblichen Wartezeiten für die anderen Anlieferer. Wenn Sie größere Mengen anliefern wollen, nutzen Sie bitte hierfür die Öffnungszeiten an den Wochentagen.

Bitte haben Sie Verständnis für diese Entscheidung, aber der Gesundheitsschutz hat hier weit höhere Bedeutung als eine schnelle Abfallannahme.

 
 

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